Kinder(T)räume

Mai 2010

Ein kleiner Traum ging für einige Schüler der Salzmann-Schule in Erfüllung. Organisiert durch die Schulsozialarbeiterin der AWO Erziehungshilfe gGmbH und die Salzmann-Schule, wurde der erste Teil des Projektes „Kinder(T)räume“ realisiert.

Nach verschiedenen Vorbereitungen war es soweit: die Projektgruppe besuchte den halleschen Künstler Moritz Götze in seinem Atelier. Geduldig beantwortete er alle Fragen .....u.a. auch die zu seinen eigenen schulischen Erfahrungen.



Moritz Götze, der u.a. gern mit Emaillie arbeitet, erklärte, wie Emaillieschilder hergestellt, bearbeitet, gebrannt und bemalt werden.
Neben der Besichtigung des Ateliers und den dort im Entstehen befindlichen Kunstwerken, konnten die Schüler, mit Unterstützung und Hilfe durch Moritz Götze, eigene Ideen für Emaillieschilder entwickeln und skizzieren.

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Am 11.5.2010 war es dann soweit. Früh um 7 Uhr fuhr die Projektgruppe mit einem gemieteten Auto  mit Moritz Götze nach Penig, in die älteste  Emaillierfabrik Deutschlands.
Nach einer kurzen Einweisung durch Moritz Götze, fingen alle an die Grundlinien auf die Schilder zu skizzieren. Während die Schilder dann das erste Mal in den Brennofen kamen, führte Moritz Götze durch das gesamte Werk. Dabei konnten wir vom Zuschnitt über die Biegung, das Verschweißen bis zur Emaillierung alle Arbeitsgänge beobachten.

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Nachdem die Schilder nun gebrannt waren, ging es an die farbliche Gestaltung. Hier war noch einmal viel Feingefühl gefragt. Während die Schilder das letzte Mal gebrannt wurden, gönnte sich die Projektgruppe eine Mittagspause.
Danach konnten wir die Schilder gleich mitnehmen.
Jetzt hängen sie im Schulhaus und erinnern an ein gelungenes Projekt und einen interessanten Tag in Deutschlands ältester Emaillierfabrik mit Moritz Götze.
Ein besonderer Dank gilt Moritz Götze für die Vorbereitung und einfühlsame Unterstützung des Projektes sowie das verständnisvolle Eingehen auf die Schüler der Salzmann-Schule.